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XTimeline als Ergänzung zu Wikipedia und Co.

08.07.2007
xTimeline - Screenshot

Durch den Siegeszug freier Online-Lexika, allen voran Wikipedia, ist es dem durchschnittlich verdienenden Menschen möglich geworden, sich bequem und schnell über allgemeine und fachliche Fragen informieren zu können, ohne sich ein teures Lexikon zulegen zu müssen, einfach per Mausklick. Neben diesen Vorteilen haben derartige Nachschlagewerke aber auch mit gewissen Mankos zu kämpfen, unter Anderem schlicht und ergreifend ein den Leser überforderndes Wissensüberangebot. Da man sich die Informationen nicht eigenständig erarbeitet, findet kein Lernprozess statt, die detaillierten Angaben werden nicht behalten und am Ende hat man den Inhalt des eben Gelesenen sofort wieder vergessen.

Solchen Situationen möchte nun die Website xtimeline.com mit ihrem Programm entgegenwirken, zu den in Online-Lexika befindlichen Artikeln passende Zeitachsen darzubieten: konkret und visuell einprägsam sollen die wichtigsten Fakten veranschaulicht, in den historischen Kontext gebracht und folglich vom User besser memorisiert werden können.

Dabei werden nicht ausschließlich geschichtliche Ereignisse in Zeitstrahlform verdeutlicht, vielmehr bietet xTimeline eine enorme Bandbreite an vielfältigen Themenkomplexen dar, die von Biographien berühmter Persönlichkeiten, Abläufen biologischer Prozesse, wie der menschlichen Schwangerschaft, bis hin zu Entwicklungen von Firmen, Spielen oder der Darstellung fiktiver Handlungsstränge, etwa der Harry-Potter-Bücher, reichen.

Die Veranschaulichung erfolgt dabei recht einfach: jedem Beitrag liegt eine per Mauszeiger beliebig verschiebbare Zeitachse zu Grunde, deren wichtigste Daten stichwortartig hervorgehoben sind. Zu eben diesen erhält man mittels Mausklick detaillierte Informationen in einem sich dazu rechts öffnenden Fenster, welches daneben auch Videos, Bilder und anderes veranschaulichendes Material bereithält.

Dem Muster der freien Online-Enzyklopädien folgend, ist der Inhalt allen Nutzern frei und ohne vorherige Registrierung zugänglich. Will man einen eigenen Beitrag erstellen, muss man sich lediglich kostenlos registrieren und schon kann es losgehen. Momentan befindet sich xTimeline noch in der Beta-Version, diese hält aber schon diverse Zeitachsen zum Stöbern und Ausprobieren bereit. Sollte das System von xTimeline bei den Usern auf grundsätzliche Annahme stoßen, liegt die Entstehung einer weltweiten Bewegung wie seinerzeit bei Wikipedia durchaus im Bereich des Möglichen.

Autor: sl


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