Wie wir vor kurzem berichteten, wurde die Vista Desktopsuche zum Stein des Antoßes für eine Beschwerde von Google beim US-Justizministerium. Google warf Microsoft vor, die in Vista integrierte Desktopsuche als durch die Kartellbestimmungen gegen Microsoft verbotene "Middleware" bezeichnete Software zu betreiben, da diese nicht abschaltbar ist. Möchte der User jedoch eine andere Desktop-Suche, z.B. die Google Desktop Search, verwenden, wird das System deutlich verlangsamt. Microsoft reagiert nun auf die Vorwürfe und hat angekündigt, Abhilfe schaffen zu wollen.
So sollen schon vor der offiziellen Anhörung in der nächsten Woche die
Grundzüge der Änderungen feststehen. Konkret wolle man den Vista-Benutzern
die Möglichkeit geben, eine Standard-Desktop-Suche festzulegen. Microsoft will anderen Softwareherstellern Informationen über
die Schnittstelle zur Verfügung stellen, so dass diese die vorhandenen
Suchfelder in Windows Vista für ihre Suchen verwenden können. Zudem soll es so möglich
werden, effiziente Indizierungsalgorithmen für Vista zu kreieren.
Die Änderungen sollen im Service Pack 1 für Windows Vista enthalten sein.
Wann dieses jedoch erscheint, ist noch nicht bekannt.