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Vierter Entwurf der GPLv3 veröffentlicht

01.06.2007
Free Software Foundation Logo

Nach nunmehr 17 Monaten der Entwicklung steht die dritte Version der GPL (General Public License) kurz vor ihrer Veröffentlichung. Heute wurde die vierte und letzte Ausarbeitung von der FSF (Free Software Foundation) vorgestellt, welche noch bis zum 29. Juni diskutiert werden kann. Danach wird die endgültige Lizenz ausgearbeitet.

Neu hinzu kommt durch die vierte Version die Kompatiblität zur Apache-Lizenz 2.0., die es erlaubt, quelloffenen Code in proprietäre Anwendungen zu übernehmen. Weiterhin wurde der Abschnitt verändert, der Abkommen verbietet, die spezielle Patentlizenzen für ein Produkt beinhalten und nach dem Microsoft-Novell-Abkommen in die GPL integriert wurde. So wird allen Firmen die Nutzung der GPLv3 untersagt, die deratige Abkommen nach dem 28.03.2007 unterzeichnen, was dazu führt, dass der Microsoft-Novell-Deal keinen Einfluss auf die GPLv3-Fähigkeit von Novell hat.

Die GPLv3 wird nicht mit der GPLv2 kompatibel sein, weshalb Richard Stallman, der Gründer der FSF, Entwickler dazu ermutigen möchte, Ihre Software künftig unter der GPLv3 zu veröffentlichen. Dies sei jedoch bei Weitem keine Pflicht, auch die GPLv2 könne weiterhin verwendet werden.
Laut Stallman seien die wichtigsten Gründe für das Lizenz-Update die neu hinzugekommenen Regelungen zu Softwarepatenten und DRM (Digital Rights Management).

Autor: sh


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