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Torrent-Tracker Oink geschlossen und Betreiber festgenommen

24.10.2007

Der bekannte Torrent-Tracker "Oink" ist wohl endgültig Vergangenheit. Bereits letzte Woche wurden die Server, auf denen der Tracker betrieben wurde, von den niederländischen Behörden in Amsterdam beschlagnahmt. Wie der internationale Verband der Phonoindustrie nun mitteilte, wurde von der britischen Polizei nun ein 24-jähriger Mann verhaftet, welcher der Betreiber der Tauschbörde gewesen sein soll. Ebenfalls wurden seine Wohnung, sein Arbeitsplatz und die Wohnung seines Vaters durchsucht. Der Schlag gegen "Oink" war von Interpol koordiniert worden, an den Ermittlungen hatten auch der britische Phonoverband und der internationale Verband der Phonoindustrie Anteil.

"Oink" hatte zuletzt laut Angaben des Phonoverbandes 180000 Mitglieder. Zugang zu den verteilten Medien konnte man nur als registriertes Mitglied bekommen, wozu eine Einladung eines bereits registrierten Nutzers nötig war. Ein Sprecher der Polizei bezeichnete das Betrieben des Trackers als "extrem lukratives Geschäft", da die registrierten Benutzer reichlich Spenden auf das Konto des Briten eingezahlt hätten, um weiterhin Zugang zu den verteilten Dateien zu erhalten.

Bekannt war "Oink" vor Allem dadurch, dass viele Musik-Alben teils Wochen vor dem offiziellen Verkaufsstart bereits auf dem Tracker zu finden waren. Dies ist laut Aussagen des Phonoverbandes besonders geschäftsschädigend, da es die Verkäufe des Albums zum regulären Verkaufsstart erheblich beeinträchtige.

Autor: sh


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