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Titan Quest-Entwicklerstudio schließt

03.03.2008

Das US-amerikanische Entwicklerstudio Iron Lore ist aus finanziellen Gründen gezwungen, seine Pforten zu schließen. Bekannt wurde das Studio insbesondere durch das Action-Adventure "Titan Quest", das von vielen Spielern als der bisher ernstzunehmendste Nachfolger des seit Jahren unangefochtenen Diablo II gehandelt wird. In der offiziellen Mitteilung des 2001 gegründeten Unternehmens heißt es: "Mehrere nicht zusammenhängende Vorfälle führten dazu, dass Iron Lore nicht in der Lage ist, die Finanzierung für das nächste Projekt sicherzustellen".

Michael Fitch, seines Zeichens Director of Creative Management des Titan Quest-Publishers THQ, hat jedoch in einem sehr ausführlichen Foren-Beitrag deutlich drastischere Worte parat: Titan Quest sei "ganz ordentlich" gelaufen, allerdings schätzt er, dass zumindest in Europa 90 Prozent aller Spieler das Spiel nicht gekauft, sondern als Schwarzkopie eingesetzt hätten. Hätte wenigstens ein Prozent jener Spieler ihr "gottverdammtes Geld" für Titan Quest ausgegeben, wäre es nicht zu der Pleite bei Iron Lore gekommen.

Fitch geht ebenfalls auf die riesigen Bug-Probleme bei Titan Quest ein, gibt allerdings nicht den Entwicklern, sondern der PC-Plattform an sich, den Hardware- und Treiberherstellern und der negativen Berichterstattung sowie Mundpropaganda die Schuld dafür, dass der Eindruck entstanden sei, Titan Quest sei über mehrere Monate und Patches hinweg nicht spielbar gewesen.

Autor: sh
derhoesel (05.03.2008 14:21)


Jaja, genauso war das... ;)

Titan Quest ist ein tolles Spiel, dass die Käufe nicht zufriedenstellend waren, lag aber einfach daran, dass kaum jemand bereit sein wird, für ein Spiel Geld auszugeben, das über Monate hinweg nur auf einem Bruchteil aller Computer lauffähig war...



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