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Tele2 muss 240 000 Euro Strafe zahlen

23.11.2007

Der schwedische Telefon-Konzern Tele2, ist in der Vergangenheit vor Allem durch seine aggressive Marktetingstrategie aufgefallen. Bei dieser wurde primär versucht, direkt durch Anrufe bei Privathaushalten eine vorläufige Zusage zur Umstellung des Telefonanschlusses auf einen Tele2-Tarif zu erreichen. Nun hat sich der Telefonanbieter mit der Verbraucherzentrale auf die Zahlung einer Strafe in Höhe von 240 000 Euro geeinigt. Nachdem das Landgericht Düsseldorf unerwünschte Anrufe bei Haushalten untersagt und mit einem Ordungsgeld von 100000 Euro gedroht hatte, gingen dennoch weitere Beschwerden über unangeforderte Werbeanrufe von Tele2 bei der Verbraucherzentrale ein, weshalb man ein Ordnungsgeldverfahren eröffnete.

Nachdem Tele2 gegen dieses Verfahren Widerspruch einlegte und weiterhin laut Aussagen von Verbrauchern Werbeanrufe durchgeführt wurden, hatte die Verbrauerzentrale ein zweites Verfahren eröffnet. Dies führte nun, wie die Verbrauerzentrale heute bekannt gab, zu der recht überraschenden außergerichtlichen Einigung, die die Einstellung der beiden Verfahren gegen Zahlung von 240000 Euro vorsieht.

Wie die Verbrauerzentrale ausdrücklich betonte, beinhaltet diese Strafe nur die getätigten unerwünschten Werbeanrufe in der Vergangenheit. Mögliche zukünftige Verstöße würden keinesfalls abgedeckt, weshalb die Verbraucherzentrale bereit sei, jederzeit ein neues Verfahren gegen Tele2 zu eröffnen, sollten sich die Vorfälle wiederholen. Tele2 war bisher für keinen Kommentar zu erreichen.

Autor: sh


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