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Studie zu Markenbewusstsein bei Suchmaschinen

30.06.2007

Das State College of Information Sciences and Technology hat eine Studie durchgeführt, um den Zusammenhang zwischen Bekanntheit einer Suchmaschine und Bewertung der gelieferten Ergebnisse zu erforschen. Das Resultat der Studie ist dabei eindeutig: bekannte und vertraute Suchmaschinen werden instinktiv besser bewertet als unbekannte, auch wenn sich die gelieferten Treffer qualitativ nicht unterscheiden.

Der Test wurde mit 32 Studenten einer US-amerikanischen Universität durchgeführt, die Suchergebnisse für vier Suchbegriffe ("camping Mexico", "laser removal", "manufactured home", "techno music") bewerten sollten. Als Ergebnislisten wurde die erste Seite der Treffer für jeden Begriff von google.com verwendet. Diese Ergebnisse wurden dann für die anderen Suchmaschinen so umgestaltet, dass sie sich genau in das normale Erscheinungsbild dieser einfügten. Somit war nicht mehr zu erkennen, dass die Treffer eigentlich von Google.com stammten. Die den Versuchspersonen vorgelegten Treffer unterschieden sich also bis auf das suchmaschinenspezifische Design in nichts, wurden jedoch deutlich abweichend auf ihre Qualität hin beurteilt.

Am Besten wurde von den Versuchspersonen die "Ergebnisliste" von Yahoo bewertet, wobei man bedenken muss, dass Yahoo in den USA deutlich bekannter und häufiger genutzt als hierzulande ist. Auf dem zweiten Platz landete Google, auf dem Dritten MSN. Die letzte unbekannte Suchmaschine war eine Eigenentwicklung und den Personen völlig unbekannt. Folgerichtig landete sie auf dem letzten Platz.
Bemerkt werden muss weiterhin, dass die Bewertungen nicht einheitlich für jeden Suchbegriff erfolgten und es sich bei dem Endergebnis um den Durchschnitt handelt. So kam die vollkommen unbekannte Suchmaschine für einen der Suchbegriffe auf den ersten Platz, lag bei den drei Anderen aber immer abgeschlagen zurück.

Autor: sh


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