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Selbstlob bei Microsoft für Windows Vista

24.01.2008

In einem Beitrag in seinem Blog hat Austin Wilson, der Entwicklungschef für Windows-Client-Systeme bei Microsoft, die Entwicklung des aktuellen Microsoft-Betriebssystems im ersten Jahr seiner Markteinführung Revue passieren lassen und ein höchst positives Resümee gezogen. Insbesondere die Sicherheit des Systems sei deutlich gestiegen, was sich an mehreren Tatsachen festmachen ließe.

Zuvorderst wird die Benutzerverwaltung von Windows Vista genannt, bei der Nutzer die meiste Zeit mit eingeschränkten Rechten unterwegs sind und nur zu Administrationszwecken unter eigenem Zutun volle Rechte erlangen. Dies führe dazu, dass Schadsoftware deutlich weniger Schaden anrichten könne, so dass Windows Vista deutlich sicherer als seine Vorgänger sei. Ebenso werde durch den gesicherten Modus des Internet Explorer 7 die Gefahr der Schädigung durch bösartige Software weiter eingeschränkt.

Der umstrittene Patch-Day, bei dem einmal im Monat gesammelte Sicherheitsupdates veröffentlicht werden, sei für Administratoren sehr vorteilhaft, weil diese damit ihre Arbeit besser planen könnten. Das System zu aktualisieren sei allerdings ohnehin nicht mehr so häufig nötig wie in der Vergangenheit, da im ersten Jahr 36 korrigierte und 30 nicht korrigierte Sicherheitslücken in Windows Vista entdeckt wurden, während es bei Windows XP im ersten Jahr 68 geschlossene und 54 offene Lücken gewesen seien.

Was von dem Beitrag und dessen Aussage zu halten ist, muss wohl jeder Nutzer für sich selbst entscheiden. Einige Aussagen sind in der Tat sehr kontrovers, bedenkt man z.B. die Kritik vieler Administratoren am Patch-Day, da so unter Umständen lange bekannte Sicherheitsrisiken erst verspätet geschlossen werden. Auch das große Lob für die neue Benutzerverwaltung mutet etwas seltsam an, bedenkt man, dass andere Betriebssysteme außerhalb von Microsofts Portfolio derartiges teilweise seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich unterstützen.

Autor: sh


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