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Seagate spart Strom

19.06.2007
Seagate Cheetah NS

Ein Jahr ist mittlerweile vergangen, seit Seagate die "Cheetah 15K.5"-Festplattenserie vorstellte, deren primär für Rechenzentren gedachte Exemplare es auf 15.000 Umdrehungen in der Minute brachten. Nun geht der Produzent mit "Cheetah NS" in die zweite Runde und weiß, die Zeichen der Zeit durchaus zu lesen: Auch wenn es noch kein offizielles Datenblatt gibt, so ist die Geschwindigkeit der Datenspeicher nach Seagate-Angaben auf 10.000 Umdrehungen pro Minute gesenkt worden - bei einer gleichzeitigen Reduktion des Stromverbrauchs um 30 Prozent! Umso schöner ist es, dass überdies noch die Speicherkapazität erhöht worden ist.
Damit reagiert Seagate zwar nicht auf die Forderungen verschiedener Umweltorganisationen, greift aber dennoch eine Tendenz auf, die in die gleiche Richtung zielt: den Verbrauch von Rechnern immer weiter zu senken, anstatt eine Strom fressende Komponente mit der nächsten zu verbinden. Neu ist dabei, dass die Stromreduktion bisher vor allem bei Prozessoren zu beobachten war, nicht allerdings bei Festplatten, deren Verbrauch nahezu konstant blieb.
Die "Cheetah NS"-Serie soll mit Schnittstellen für SAS bzw. Fibre Channel erscheinen, so dass Übertragungsraten von 3 respektive 4 GB pro Sekunde möglich sind, und mit Kapazitäten von bis zu 400 GB daherkommen. Die Produktion soll nach Informationen von Seagate noch im dritten Quartal dieses Jahres beginnen.

Autor: mw


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