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Seagate bringt Terabyte-Festplatte heraus

26.06.2007

Nachdem es sowohl Hitachi als auch Samsung gelungen ist, Festplatten mit einer Speichergröße von einem Terabyte anzubieten, verwirklicht auch der kalifornische Festplattenhersteller das geplante Vorhaben und bringt Anfang Juli 2007 gleich zwei neue Modelle heraus.

Mit Hilfe des Perpendicular Magnetic Recording-Verfahrens gelang es Seagate, die Scheiben der Modelle Barracuda 7200.11 und Barracuda ES.2 mit 7.200 Umdrehungen pro Minute laufen zu lassen, wobei die mittlere Zugriffszeit 8,5 ms beträgt und der Cache bis zu 32 MByte umfasst. Insgesamt vier dieser Scheiben benötigt Seagate für eine 1 Terabyte fassende Festplatte, wobei sich das Unternehmen den goldenen Mittelweg wählte: Hitachi braucht 5, Samsung nur drei derartige Scheiben.

Das Barracuda 7200.11 Modell ist für Desktop-Systeme gedacht und mit einem Verbrauch von 8 Watt im Leerlauf ebenso wie mit einem Geräuschpegel von 27 Dezibel auf Sparsamkeit ausgelegt, wobei sich die Datentransferrate auf 105 MByte pro Sekunde belaufen soll. Die Barracuda ES.2 ist dagegen auf den Unternehmenseinsatz zugeschnitten. So ist sie speziell auf Nearline-Storage ausgelegt, eignet sich also ideal zur Datensicherung und Datenaufbewahrung und soll durch das "Rotational Vibration Feed Forward"-System zur Leistungsverbesserung beitragen. Auch bei diesem Modell achtet Seagate auf einen sparamen Verbrauch und sorgt mit seiner PowerTrim-Technik dafür, dass die Festplatte um die 20 Prozent weniger Strom als konkurrierende Platten verbraucht. Die Barracuda ES.2 gibt es als Variante für RAID-Systeme und ist sowohl mit SATA-II- als auch mit SAS-Anschluss ab Beginn des dritten Quartals 2007 erhältlich.

Autor: sl


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