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Schwere Verluste bei AMD

20.07.2007

Die knallharte Preispolitik, die AMD betreibt, um den leistungsstärkeren Prozessoren von Intel Paroli bieten zu können, schlägt sich im 2. Quartalsergebnis 2007 nieder. Zwar konnte der Umsatz auf 1,378 Milliarden US-Dollar gesteigert werden, was eine Steigerung um 12 Prozent im Vergleich zum 1. Quartal 2007 und 13 Prozent im Verglich zum 2. Quartal bedeutet, der Konkurrenzdruck durch Intel und die daraus resultierenden notgedrungen niedrigen Preise lassen AMD jedoch nicht aus tiefroten Zahlen herauskommen. Satte 600 Millionen US-Dollar Verlust muss man hinnehmen, was nur einer minimalen Verbesserung im Vergleich zum 1. Quartal 2007 mit seinen 611 Millionen US-Dollar Verlust entspricht.

Robert Rivet, der Finanzchef von AMD, drückt aber dennoch Zuversicht aus. Zwar müsse man definitiv das finanzielle Ergebnis verbessern, der deutlich gesteigerte Umsatz gebe jedoch Grund zur Hoffnung. So gibt man an, im Vergleich zum 1. Quartal 2007 ganze 38 Prozent mehr Prozessoren verkauft zu haben. Schlussfolgerung aus gestiegenem Umsatz und großen Verlusten kann also nur sein, dass AMD seine Prozessoren zu einem kaum haltbaren Preis anbieten muss. Primär dürfte dies an Intel liegen, die momentan die Leistungskrone klar für sich beanspruchen. Sollte die kommende Prozessorengeneration von AMD nicht halten, was sie verspricht, könnte sich dieser Zustand auch noch weiter verschlimmern.

Autor: sh


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