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Microsoft gibt Xbox 360-Mängel zu

06.07.2007
Xbox 360 - Logo

Schon seit dem Erscheinen der Xbox 360 hört man immer wieder von gehäuft auftretenden Defekten an der Hardware. Während man bisher bei Microsoft allerdings damit argumentierte, dass die Fehlerquoten völlig im normalen Rahmen für Konsolen liegen würden und es somit kein Problem mit der Xbox 360 gebe, scheint der Redmonder Konzern nun einzulenken. In einer offiziellen Mitteilung gesteht man ein, sich einer unakzeptablen Menge von Reparaturen gegenüberzusehen.

Besonders häufig kommt bei der Xbox 360 der so genannte "Ring of Death" vor. Bei diesem signalisiert die Konsole durch einen rot leuchtenden Ring um den Einschaltknopf einen allgemeinen Hardwarefehler. Der Garantiefall für diesen Fehler wurde von Microsoft nunmehr auf drei Jahre erweitert, der Konzern stellt dafür laut eigenen Angaben mehr als eine Milliarde US-Dollar zurück. Auch wenn es sich nicht um eine allgemeine Garantieverlängerung handelt, ist dieser Schritt dennoch bemerkenswert, bedenkt man, dass der "Ring of Death" einen Großteil aller Reparaturansprüche ausmacht.

Nachdem die Xbox 360-Gemeinde in den letzten Tagen stark aufgebracht war, versucht man bei Microsoft, die Wogen zusätzlich durch eine Entschuldigung zu glätten. So gibt man in der Mitteilung zu, "nicht gut genug" gearbeitet zu haben. Zwar sei die Mehrheit der Xbox 360-Benutzer sehr zufrieden, bei Benutzern, die mit Problemen zu kämpfen haben, möchte man sich jedoch entschuldigen. Weiterhin verspricht man, bei neu hergestellten Konsolen schon deutliche Verbesserungen in Bezug auf die Zuverlässigkeit eingeführt zu haben.
Die erweiterte Garantie ist ab sofort weltweit gültig.

Autor: sh


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