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Microsoft äußert sich zur GPLv3

06.07.2007
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Wie wir berichteten, wurde vor kurzem die GPLv3 (General Public License Version 3) veröffentlicht. Neben vielen anderen neuen Regelungen und Erweiterungen wird in dieser auch auf Lizenzabkommen, wie Microsoft sie mit diversen Linux-Distributoren zu schließen pflegt, eingegangen. Xandros und Linspire ist durch die Regelung auf Grund ihrer Abkommen der Zugang zur GPLv3 wahrscheinlich ohnehin verwährt, wegen der Zeitgrenze, nach der Abkommen geschlossen sein müssen, um von der GPLv3 berührt zu werden, ist der Microsoft-Novell-Deal nach der GPLv3 allerdings legitim.

Dies wirft nunmehr die Frage auf, wie Microsoft sein Verhältnis zu der neuen Lizenz definiert. Die Antwort aus Redmont kommt schnell und erfüllt die Erwartungen: man sieht sich in keinerlei Verpflichtung zur GPLv3. Auch das Akommen mit Novell ändere an dieser Tatsache nichts, selbt wenn Novell seine Produkte unter der GPLv3 veröffentlichen wolle, gäbe es keinerlei rechtliche Grundlage, nach der Microsoft in irgendeiner Weise an die GPLv3 gebunden wäre.

Um jegliche Zweifel an dieser Position schon im Keim zu ersticken, führt Microsoft eine vorläufige Regelung bei seinen Support-Zertifikaten ein, laut der keinerlei Support für GPLv3-Software, weder durch Novell noch andere Anbieter, geleistet wird. Dies sei eine temporäre Lösung, bis die Lage genau analysiert und eine Entscheidung getroffen worden ist.
Wie bei Microsoft-Botschaften, die Open-Source betreffen, üblich, erkärt man zum Abschluss, dass man sich der Open-Source-Gemeinde verpflichtet fühle. Allerdings verweist man ebenso auf das geistige Eigentum und den Schutz desselben.

Autor: sh


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