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Microsoft äußert sich zu Windows 7; Industrie ist enttäuscht von Windows Vista

23.07.2007

Microsoft gab heute Informationen zum Nachfolger des gerade erst etablierten Betriebssystems Windows Vista bekannt. So wird der alte Arbeitstitel "Windows Viena" verworfen und das neue Projekt schlicht in "Windows 7" umbenannt, was nicht weiter verwundert, bedenkt man, dass Windows Vista wärend der Entwicklung intern als "Windows 6" und Windows XP als "Windows 5.1" bezeichnet wurde.

Man gab weiterhin zu Protokoll, den Vista-Nachfolger definitiv im Jahre 2010 veröffentlichen zu wollen. Dieser Zeitplan solle auch definitiv eingehalten werden, eine so langwierige Verschiebung wie bei der Veröffentlichung von Windows Vista werde es nicht geben.
Es wurden auch einige wenige konkrete Aussagen getroffen: so steht fest, dass das neue Betriebssystem wie auch seine Vorgänger sowohl in einer 64- als auch 32bit-Version erscheinen wird. Weiterhin werde es sowohl für Privatanwender als auch Firmenkunden entwickelt und auch als "Abonnement-Angebot" erscheinen.

Wärend also der Nachfolger schon in der konkreten Entwicklungsphase ist, hagelt auf das aktuelle Redmonder System harsche Kritik ein. Gianfranco Lanci, Präsident von Acer, dem viertgrößten PC-Herstellers weltweit, lässt kein gutes Haar an Vista. Dieser gibt zu Protokoll, dass die gesamte Industrie von Windows Vista enttäuscht sei.
Noch nie habe eine neue Windows-Version derart wenig stimulierend auf den Computerhandel gewirkt. Geschäftskunden würden zudem explizit darum bitten, weiterhin XP anstatt Vista auf bestellten Rechnern geliefert zu bekommen. Es sei in naher Zukunft auch nicht zu erwarten, dass sich dieser Trend umkehre.

Autor: sh


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