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Marktforscher sehen Open XML im Vorteil

17.01.2008

Das renomierte Marktforschungs-Unternehmen Bourton Group kommt in einer kürzlich veröffentlichten Studie zum Thema Dokumenten-Standards zu dem Schluss, dass größere Unternehmen in der Regel Microsofts Office Open XML (OOXML) den Vorzug gegenüber dem OpenDocument-Format (ODF) geben sollten. Die Autoren Guy Creese und Peter O'Kelly erwarten, dass sich das Microsoft-Format als Standard-Format von Microsoft Office 2007 weit verbreiten und so den Markt dominieren wird. Firmen, bei denen bereits Microsoft Office eingesetzt wird, sollten der Meinung der Autoren nach auf jeden Fall OOXML verwenden.

Pflichtbewusst wird in der Studie Anerkennung für die Arbeit an dem von der ISO favorisierten ODF geleistet. Auf technische Vorteile von ODF gegenüber OOXML wird jedoch nicht eingegangen, vielmehr sei die Benutzung desselben sowie von OpenOffice.org lediglich "ein politisches Statement gegen Microsoft". Zwar werde ODF von namhaften Firmen wie Novell, IBM und Sun unterstützt, dies liege jedoch ebenfalls nur an dem Wunsch, den Einfluss von Microsoft einzuschränken. Zudem sei das Format von Sun dominiert und viel zu einfach gestaltet.

Autor: sh


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