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Marken-Konflikt zwischen Mozilla und Ubuntu

15.09.2008

Nutzer der GNU/Linux-Distribution Debian wissen, dass die hauseigene Firefox-Version der Distribution nicht Firefox, sondern Iceweasel heißt und auch ein anderes Logo verwendet. Dies geht darauf zurück, dass die Debian-Entwickler kleinere Änderungen an dem Browser vornahmen, woraufhin die Mozilla Cooperation die Verwendung ihrer eigenen Markennamen und Logos untersagte. Die Forderungen, unter denen Mozilla einer Verwendung ihrer Marken zugestimmt hätte, waren wiederum nicht mit den Debian-Grundsätzen vereinbar. Ein ähnlicher Streit stand nunmehr Ubuntu bevor.

Mozilla fordert von Ubuntu, dass beim ersten Ausführen des Firefox den Nutzern der Endnutzerlizenzvertrag des Firefox angezeigt wird. Laut Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth wird man diesem Wunsch beim kommenden Ubuntu 8.10 auch entsprechen, da man ansonsten die Marke Firefox nicht verwenden dürfte.

Auch wenn man selbst diese Lösung für unglücklich halte, sei die Entscheidung doch besser, als auf den Namen Firefox zu verzichten. Zwar wird Ubuntu 8.10 mit Adbrowser ebenfalls einen Browser auf Firefox-Basis ähnlich der Debian-Version Iceweasel ohne das offizielle Artwork enthalten, aber den offiziellen Firefox wolle man dennoch als Standard-Browser verstanden wissen.

Autor: sh


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