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Laut FSF gilt die GPLv3 auch für Microsoft

29.08.2007
Free Software Foundation - Logo

Wie wir berichteten, äußerte Microsoft im Juli, dass man sich durch die GPLv3 in keiner Weise beeinflusst fühle. Microsoft leite keine Verpflichtungen aus der GPLv3 ab, auch wenn man mit Partnern wie Novell zusammenarbeite und damit auch selbst Support-Zertifikate für GPL-Software ausstelle.

Die Free Software Foundation widersprach dieser Darstellung nun. Man könne bei Microsoft nicht einfach so entscheiden, ob man an die GPLv3 gebunden sei. Wer GPLv3-Software vertreibe bzw. wer Partner beauftrage, dies zu tun, müsse sich auch an die Lizenz und ihre Bestimmungen halten. Da Microsoft im Rahmen der Zusammenarbeit mit Novell Patentversprechungen für GPLv3-Software gebe, gelte die GPLv3 ganz eindeutig auch für den Redmonder Konzern.

Zum Schluss des offiziellen Statements folgt noch eine Aussage, die man ohne sonderlich auf den Subtext zu achten als Drohung in Richtung Microsoft werten kann: die Free Software Foundation werde sämtliche zur Verfügung stehenden Ressourcen einsetzen, um sicherzustellen, dass sich Microsoft an die Pflichten und Bestimmungen, die aus der GPLv3 ableitbar sind, halte.

Autor: sh


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