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Kubanisches Linux vorgestellt

12.02.2009

Im Rahmen einer Computermesse zum Thema "Technische Souveränität" in der kubanischen Hauptstadt Havanna stellte die Regierung Kubas eine eigene Linux-Variante unter der Bezeichnung "Nova" vor, die die Verbreitung des Microsoft-Betriebssystems Windows in dem kommunistischen Land verringern soll. Diesen Schritt begründet man mit dem Vorwurf, der amerikanische Geheimdienst habe Zugriff auf den Quellcode der Microsoft-Produkte. Es sei allerdings ohnehin kaum möglich, auf Grund des amerikanischen Handels-Embargos gegen Kuba legal Microsoft-Produkte zu beziehen.

Im Moment liege der Anteil von Linux-betriebenen Computern in Kuba bei etwa 20 Prozent, wobei die öffentliche Verwaltung bereits vollständig auf Linux umgestellt sei. Mit dem auf der Gentoo-Distribution basierenden "Nova" hofft man, innerhalb der nächsten fünf Jahre den Linux-Anteil auf 50 Prozent zu erhöhen, wobei vor Allem die kubanischen Unternehmen zu einem Umstieg bewegt werden müssten.

Autor: sh


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