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Kein Microsoft-Ubuntu-Abkommen in naher Zukunft

18.06.2007
Canonical - Logo

Das Abkommen zwischen Microsoft und Novell hatte noch hohe Wellen in der OpenSource-Szene geschlagen, während die Folgeverträge Microsofts mit Xandros und Linspire zwar weiter für Argwöhnen, aber nicht für derartiges Aufsehen sorgten. Allerdings kamen in letzter Zeit Gerüchte auf, Ubuntu bzw. genauer gesagt die dahinter stehende Firma Canonical sei kurz davor, ein ebensolches Abkommen mit Microsoft zu besiegeln. Cononical-Chef Mark Shuttleworth stellte nun klar, dass in nächster Zeit nichts Derartiges zu erwarten sei.

Man habe prinzipiell nicht gegen Kooperationen mit Microsoft, solange es sich bei diesen auch wirklich um Abkommen mit dem Ziel handle, die Interoperabilität zwischen Linux und Windows zu fördern. Ein Abkommen im Lichte der Drohungen und Einschüchterungen von Microsoft zu schließen, kommt für Shuttleworth jedoch nicht in Frage. Solange Microsoft seine Einstellung nicht ändere und wirklich bereit sei, mit der OpenSource-Community zusammenzuarbeiten, sei ein Vertrag wenig sinnvoll. Ein Abkommen zu Patenten, wie es die drei am Amfang genannten Verträge zum Teil sind, schütze zudem nicht vor Ansprüchen "echter Patenthalter". Dies wiege Benutzer somit lediglich in falscher Sicherheit.

Shuttleworth betont explizit, dass eine konstruktive Zusammenarbeit mit Microsoft jederzeit möglich sei. Es liege jedoch bei Microsoft, durch einen Kurswechsel in Bezug auf das Verhalten gegenüber OpenSource die Grundlagen dafür zu schaffen.

Autor: sh


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