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Kampagne gegen "Internet-Ausdrucker"

04.05.2009

Gemeinhin werden als "Internet-Ausdrucker" Politiker bezeichnet, die selbst das Internet kaum bis garnicht benutzen und demzufolge auch keine Ahnung von den Mechanismen und Gegebenheiten desselben haben, aber dennoch über diesbezügliche Gesetze entscheiden. Um wenigstens eine grobe Kenntnis zu erlangen, werden Praktikanten Gerüchten zufolge des Öfteren angewiesen, "das Internet auszudrucken", also bestimmte Seiten zu drucken und dem betreffenden Politiker zukommen zu lassen. Dass diese Vorgehensweise zu nicht immer gut durchdachten Entscheidungen führt, wird mit umstrittenen Gesetztesinitiativen wie der Kinderporno-Sperre des Bundesfamilienministeriums oder der geplanten Zustimmpflicht für Cookies deutlich.

Um Webmastern die Möglichkeit zu geben, die eigenen Seite vor "Internet-Ausdruckern" weitestgehend zu schützen, wurde daher die Initiative Politiker-Stopp ins Leben gerufen, die mit dem Spruch "Jetzt wird zurückzensiert" wirbt. Das Anliegen der Initiative ist dabei, Webmaster dazu zu bringen, CSS-Code in Ihre Seiten einzufügen, dank dem bei Verwendung der "Drucken"-Funktion des Browsers anstatt der betreffenden Seite ein Stopp-Schild ausgedruckt wird. Weiterhin wird ein Text ausgedruckt, der darauf hinweist, dass es Politikern jederzeit frei steht, die betreffende Seite auf normalem Wege zu besuchen, dass Ausdrucken derselben jedoch ebenso wie die Umgehung der Druck-Sperre nach §95a UrhG verboten sei.

Autor: sh


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