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Japanischer Spammer verhaftet

21.02.2008

Die japanische Polizei hat in Tokio eine 25-jährigen mutmaßliche Spammer verhaftet, der für die Versendung von insgesamt 2,2 Milliarden Spam-Mails verantwortlich sein soll. Laut Berichten von Japan Today habe der Mann für ca. 630 Euro von einem Adresshändler rund 600000 E-Mail-Adressen erkauft, an die er dann von seinem eigenen Rechner aus Spam-Mails versendet hat. Mit den Mails, die vorrangig für Dating-Dienste und Online-Casinos warben, habe er ca. 12600 Euro verdienen können.

Laut Angaben der japanischen Polizei kam man dem Verdächtigen durch Hinweise seines Internet-Providers auf die Schliche. Der Mann sei geständig, gab jedoch an, nicht erwartet zu haben, für sein Tun juristisch belangt zu werden. Höchstwahrscheinlich wäre dies auch nicht der Fall gewesen, hätte er die E-Mails nicht unter Angabe eines falschen Absenders verschickt. Das Versenden von Spam-E-Mails ist in Japan nicht explizit strafbar, das Versenden mit gefälschten Absenderdaten allerdings bereits seit 2002.

Autor: sh


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