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Internet Explorer 7 ab sofort ohne Gültigkeitsprüfung

05.10.2007

Mit der gestern erschienenen Version 7.0.5730.13 des Microsoft Internet Explorers kommt neben kleinen Details wie einer per default sichtbaren Menüleiste und einer neuen Installationsroutine für Netzwerk-Administratoren auch eine große Veränderung in der Microsoft-Politik: der aktuelle Browser des Redmonder Konzerns ist ab sofort ohne WGA-Prüfung (Windows Genuine Advantage) installierbar. Dies bedeutet, dass Nutzer ihr System nicht mehr auf Rechtmäßigkeit prüfen lassen müssen, bevor sie auf den Internet Explorer 7 umsteigen können.

Natürlich stellt sich die Frage, was Microsoft zu diesem Schritt bewegt hat. Im offiziellen Blog der Internet Explorer-Entwickler heißt es, man sei sich über die eigene Verantwortlichkeit für die Sicherheit von Windows im Klaren. Deshalb wolle man allen Windows XP-Nutzern den Zugang zum aktuellsten Browser ermöglichen, auch wenn bei diesen keine legale Windows-Version laufe.

Ein Grund, der nicht genannt wurde, aber dennoch sicherlich eine Rolle in den Überlegungen Microsofts gespielt hat, dürfte aber auch die unbefriedigende Marktverbreitung des Internet Explorer 7 sein. Da dieser mit Windows Vista ausgeliefert wird, erfreut er sich zwar einer gewisse nVerbreitung, Statistiken zufolge benutzen viele Windows XP-Anwender aber weiterhin den Internet Explorer 6. Auf PCadept verwenden 38 Prozent der Besucher den Internet Explorer, 50 Prozent entfallen dabei auf Version 6, 49 Prozent auf Version 7 und 1 Prozent auf ältere Versionen.

Da zudem die Abwanderung der Benutzer hin zu alternativen Browsern wie Firefox und Opera unvermindert anhält, versucht man bei Microsoft nun wohl, wenigstens die Benutzer, die die Gültigkeitsprüfung ihres Betriebssystems aus was für Gründen auch immer bisher gescheut haben, dazu zu bringen, den Internet Explorer 7 zu nutzen.
Die aktuelle Version ist ab sofort über die Microsoft-Homepage für Windows XP und Windows Server 2003 zu beziehen.

Autor: sh


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