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Großbritannien liefert "UFO-Hacker" aus

29.08.2008

Der Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat entschieden, dass die Auslieferung des als "UFO-Hackers" bekannten Schottens Gary McKinnon durch Großbritannien an die USA rechtmäßig ist, weshalb nun zu erwarten ist, dass die Auslieferung in den nächsten zwei Wochen statt finden wird. McKinnon ist geständig, in den Jahren 2001 und 2002 mehrere Systeme der NASA, US-Airforce, US-Army, US-Navy und des Pentagons gehackt zu aber, wobei er als Motiv "Neugier und ein Faible für UFOs" angibt.

Seine Verteidigerin Karen Todner erklärte, ihr Mandant "stehe nun vor einer Strafverfolgung und Haft tausende Meilen entfernt von seiner Familie, in einem Land, das er nie betreten hat." Nachdem bereits das oberste britische Berufungsgericht seinen Einspruch gegen eine Auslieferung abgelehnt hatte, war McKinnon vor den Gerichtshof für Menschenrechte gezogen, da die ihm drohende Strafe von bis zu 70 Jahren Haft wegen Sabotage unverhältnismäßig sei und ihn in den USA kein faires Verfahren erwarte. Ein Angebot der US-Justiz, das ihm eine maximale Haftdauer von vier Jahren im Gegenzug gegen ein freiwilliges Stellen gewährt hätte, hatte McKinnon allerdings zuvor abgelehnt.

Autor: sh


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