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Google veröffentlicht "Chrome"-Browser

03.09.2008

Die Ankündigung Googles, in Kürze die Beta-Version eines eigenen Browsers bereitsstellen zu wollen, hat eingeschlagen wie eine Bombe, insbesondere weil selbst die für gewöhnlich sehr gut informierten Beobachter der Software-Industrie vorab keine Ahnung von den Plänen Googles hatten. Seit dem 2. September um 21:00 Uhr deutscher Zeit steht "Chrome" nun zum Herunterladen bereit.

Das Hauptaugenmerk bei der Entwicklung lag laut Angaben von Google auf Schlichtheit und Schnelligkeit des Browsers. Eine Umsetzung dieser Ziele ist Google laut ersten Testberichten auch durchaus gelungen - der Seitenaufbau sei ungeschlagen schnell, außerdem kommt der Browser mit einem minimalen Bedienfeld aus, was mehr Platz für die dargestellte Webseite lässt.

Während als Rendering-Engine wie auch bei Apples Safari Webkit verwendet wird, geht man bei der JavaScript-Umsetzung neue Wege: Zum Einsatz kommt eine auf Multi-Core-Prozessoren optimierte virtuelle Maschine, die einzelne Prozesse konsequent trennt.

Auch einzelne Tabs laufen laut offiziellen Angaben voneinander abgeschirmt, so dass ein Fehler nicht mehr den gesamten Browser zum Absturz bringt. Dies dürfte insbesondere in Hinblick auf Googles Anwendungen, die direkt im Browser laufen, wichtig sein, da so ein Absturz beim Rendern einer Seite nicht eine eventuell gleichzeitig laufende Textverarbeitung unbrauchbar macht.

Windows-Benutzer können sich die aktuelle Beta-Version ab sofort bei Google herunterladen, für andere Betriebssysteme ist der Browser zwar ebenfalls angekündigt, aber bisher nicht verfügbar.

Autor: sh


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