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Google Street View überführt untreuen Ehemann

31.03.2009

Googles Dienst Street View ist seit seinem Start Datenschützern ein Dorn im Auge, wobei das Hauptargument für ein Verbot des Dienstes der unzulässige Eingriff in die Privatsphäre eventuell mit den Straßenzügen fotografierter Menschen ist. Google hingegen wehrt sich gegen derartige Vorwürde im Allgemeinen mit dem Hinweis, dass zufällig aufgenommene Passanten unkenntlich gemacht würden und somit Street View keine Bedrohung für den Datenschutz darstelle.

Dass aber Google View auch ohne das direkte Darstellen von Personen zu einem Problem werden kann, musste nun laut einem Bericht der Sun ein englischer Ehemann darstellen. Dessen Frau, die seit längerem ein außereheliches Verhältnis ihres Mannes vermutete, nutzte nämlich den jüngst auch in Großbritannien gestarteten Dienst, um sich eine Ansicht des Hauses der mutmaßlichen Geliebten anzeigen zu lassen, wobei Sie den auffälligen Waagen ihres Gatten geparkt vor dem Haus entdecken musste, während dieser eigentlich auf Dienstreise hätte sein sollen.

Die Frau nahm die Aufnahme, die höchsten zwei Wochen alt sein konnte, konsequent als Beweis für die Untreue ihres Gatten und reichte die Scheidung ein. Damit reiht sich der Fall ein in eine Kette von Street View-bezogenen Vorfällen in Großbritannien, zu der auch z.B. das Bild eines sich übergebenden Mannes oder das eines Rauchers, der genüsslich neben einem entsprechenden Verbotsschild seiner Sucht frönt, gehört.

Autor: sh


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