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Google äußert sich zu Propaganda-Vorwürfen gegen YouTube

30.08.2007
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Wie wir berichteten, drohte vor einigen Tagen der Zentralverband der Juden in Deutschland mit einer Klage gegen YouTube bzw. deren Mutterfirma Google wegen Vorksverhetzung. Grund dafür ist die Möglichkeit, sich ohne Probleme über YouTube Zugang zu rechtsextremistischem Material wie Musikvideos einschlägiger verbotener Bands verschaffen zu können. Auch Propaganda-Filme aus der Nazi-Zeit, wie etwa "Jud Süß", sind für jeden frei zugänglich und erfreuen sich anscheinend großer Beliebtheit.

Google reagiert nun mit einer offiziellen Stellungname auf den größer werdenden öffentlichen Druck. Man sei selbstverständlich selbst daran interessiert, derartiges Videomaterial zu löschen, da dieses sowohl dem eigenen Ruf abträglich sei als auch ohnehin gegen die eigenen Richtlinien verstoße. Zudem distanziere man sich ganz entschieden von den illegalen Inhalten.

Die Möglichkeit für User, Videos als illegal bzw. gegen die Richtlinien verstoßend zu kennzeichnen habe bereits in der Vergangenheit große Erfolge erzielt, es müsse jedoch weiter verbessert werden, um derartigen Verstößen künftig schneller Herr werden zu können. Man habe bereits mit der Löschung der angezeigten Inhalte begonnen.

Tatsächlich sind zum jetzigen Zeitpunkt einige der rechtsradikalen Videos nicht mehr erreichbar. Google muss sich jedoch fragen lassen, warum man erst jetzt, da der öffentliche Druck größer geworden ist und sich auch die Politik vereinzelt einschaltete, reagiert wurde. Laut Aussagen von jugendschutz.net habe man YouTube bereits mehr als 100 volksverhetzende Inhalte angezeigt, ohne auch nur eine Antwort erhalten zu haben.

Autor: sh


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