Im offiziellen Blog zum Webbrowser Opera geben die Entwickler bekannt, dass von Version 9.5 "in wenigen Wochen" Vorabversionen, die es jedem erlauben, die neue Software zu testen, erscheinen werden. Weiterhin wird angeben, dass Opera 9.5 "viele neue coole Features" enthalten werde, existierende Features verbessert und viele Bugs behoben worden seien. In diesem Sinne wird auch ein ausführlicher Ausblick auf die neuen Funktionen und Verbesserungen gegeben.
Sowohl die Rendering- als auch die JavaScript-Engine seien
einschneidend verbessert worden. Opera 9.5 wird damit Getter- und
Setter-Methoden des ECMAScript 4 unterstützen, durch die neue
Rendering-Engine kommt unter Anderem die Unterstützung für CSS3-Features, wie z.B. Text-Schatten, hinzu. Weiterhin sei es nunmehr möglich, noch
mehr schlecht programmierte und nicht standardkonforme Webseiten korrekt
anzuzeigen, ganz abgesehen davon, dass Opera weiterhin der beste
standardkonforme Browser sei.
Sehr demokratisch muten die Veränderungen bei der Benutzeroberfläche an.
Um diese zu verbessern, waren Opera-Nutzer aufgefordert,
Verbesserungsvorschläge und Meinungen einzureichen. Diese wurden
ausgewertet und die Ergebnisse implementiert. So seien die
Steuerfunktionen jetzt sinnvoller angeordnet und leichter zu bedienen. Es sei
weiterhin einfacher geworden, Opera mit Tastaturbefehlen zu bedienen, da
unter Anderem die Shortcuts logischer zusammengestellt worden sind. Die
beliebte Zoomfunktion von Opera arbeite nunmehr mit Screen Readern
zusammen.
Auch die Unterstützung für verschiedene Plattformen sei deutlich
verbessert worden. Mac-User bekommen ein neues Design spendiert, durch
Unterstützung von QT4 sollen Linux-Benutzer das Design von Opera an Ihren
Desktop anpassen können. Weiterhin wird es 64Bit-Versionen für
Linux/FreeBSD geben.
Zum Abschluss noch ein wenig augenzwinkerndes Säbelrasseln: Der neue Opera-Browser sei deutlich schneller, sowohl in Benchmarks als auch beim Aufrufen echter Websites. Die Aussage "and we don't have to cheat", gefolgt von einem :cool:-Smilie, die auf die doch stark umstrittenen Test-Ergebnisse des neuen Safari-Browsers anspielt, kann wohl jeder selbst deuten. Genaueres werden wohl aber erst die Testversionen zeigen können.