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FBI-Aktion gegen Botnetz-Betreiber führt zur Festnahme von Banden-Kopf

30.11.2007

Im Zuge der "Operation Bot Roast II", mit der das FBI gegen Betreiber von Botnetzen vorgeht, wurde ein 18-jähriger Neuseeländer festgenommen, dem vorgeworfen wird, ein Botnetz mit weltweit mehr als 1,3 Millionen Computern betrieben zu haben. Der Programmierer, der unter dem Namen "Akill" operierte, soll Kopf einer ganzen Bande von hochklassigen Bot-Programmierern, die sich "A-Team" nannte, gewesen sein. Die Computer seien mit dem Wurm "AKBot" infiziert und für die Zwecke der Bande eingesetzt worden.

Unter anderem handelte es sich dabei um Attacken auf IRC-Server und Server von Sicherheitsfirmen sowie die Bereitstellung der okkupierten Computer für die Versendung von Spam. Der neuseeländische Hacker wird im Moment verhört sowie sein beschlagnahmter Computer analysiert. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft.

Das FBI wertet die seit Juni diesen Jahres andauernde Aktion gegen Botnetz-Betreiber als vollen Erfolg. "Botnetze sind heute die Waffen der Wahl für Cyberkriminelle. Sie versuchen, ihre kriminellen Aktivitäten zu kaschieren, indem sie die Computer anderer als Vehikel für ihre Verbrechen nutzen. In Zuge von Bot Roast II haben wir herausgefunden, wie unterschiedlich und komplex die Verbrechen sind, die mit diesen Botnetzen begangen werden", so Robert S. Mueller, der Director des FBI.

Autor: sh


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