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Einigung zwischen Microsoft und Immersion

27.08.2008

Der Rechtsstreit zwischen Microsoft und Immersion, der um Zahlungen für Microsofts Anteil an einem Patent von Immersion seit Juni letzten Jahres geführt wurde, ist mit einer Einigung zwischen beiden Parteien beendet worden. Immersion verpflichtet sich, 20,75 Millionen US-Dollar an den Software-Riesen zu zahlen und freut sich gleichzeitig auf eine nunmehr mögliche Zusammenarbeit mit Microsoft, was durch einen Beitritt Immersions zu Microsofts Certified Partner Program besiegelt wurde. Entsprechend erfreut zeigte sich Clent Richardson, der Chef von Immersion: "Wir freuen uns, dass wir den ungelösten Rechtsstreit mit Microsoft beenden und den Streit hinter uns lassen können. Wir können uns nun vollständig auf unsere Arbeit konzentrieren, die darin besteht, zusammen mit innovativen Firmen - Microsoft eingeschlossen - weltweit die Adaption unserer haptischen Technik in Spiele, Consumer Electronics, mobile Geräte und medizinische Produkte umzusetzen."

Vorgeschichte des Streits war eine Zusammenarbeit beider Parteien in den Jahren 1997 bis 1999, bei der es um die Integration von Immersions TouchSense-Technik in DirectX ging. 2002 reichte dann Immersion Klage gegen Sony ein mit dem Vorwurf, die Controller der Playstation würden bestehende Patente verletzten, was 2007 durch Zahlung von 121 Millionen US-Dollar seitens Sony beigelegt wurde. Der nunmehr beigelegte Rechtstreit drehte sich um Microsofts Anteil an den betreffenden Patenten und eben jener Zahlung.

Autor: sh


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