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Das Tauziehen um die Games Convention geht weiter

17.09.2007

Seit es die Games Convention gibt, gibt es auch den Streit darum, ob die in Leipzig gut aufgehoben ist. Nach der Games Convention 2008, die definitiv noch in Leipzig stattfinden wird, läuft nun allerdings der Vertrag zwischen der Leipziger Messegesellschaft und dem Games Convention-Veranstalter BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware) aus. Diverse andere Städte, unter Anderem Köln, Berlin, München, Hamburg, Nürnberg, Düsseldorf und Frankfurt, melden bereits offen Interesse an der Veranstaltung an, für Frankfurt sprach sich vor kurzem auch der hessische Staatsminister Volker Hoff aus.

Hauptargumente der Leipzig-Kritiker sind dabei die mangelhafte internationale Flughafenanbindung und die zu geringen Kapazitäten der Hotels in Leipzig. Außerdem wurde bereits häufig betont, dass das Einzugsgebiet in Leipzig zu klein sei, was ein Wachsen der Games Convention verhindern würde. Unterstützung erhält der Standort Leipzig hingegen von den Herstellern Sony und Microsoft, die sowohl das Engagement der Messegesellschaft Leipzig als auch die vergleichsweise geringen Kosten als Pluspunkte anführen.

BIU-Geschäftsführer Olaf Wolter gab zu Protokoll, dass wohl erst auf der Mitgliederversammlung des BIU im Frühjahr 2008 mit einer Entscheidung über den zukünftigen Standort ab 2009 entschieden werden soll. Wolfgang Marzin, der Geschäftsführer der Leipziger Messe, betonte allerdings bereits vor einiger Zeit, dass man selbst die Namensrechte an der Games Convention halte und diese auch nicht verkaufen werde. Sollte sich der BIU gegen den Standort Leipzig entscheiden, würde dies also wohl das Ende der Games Convention unter diesem Namen bedeuten.

Autor: sh


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