Registrieren

Warum registrieren?

Chef der Linux-Foundation: Solaris hat keine Zukunft

29.09.2008

Jim Zemlin, der Leiter der Linux Foundation, hat sich in einem Interview zur Zukunft von Unix im Allgemeinen und SUNs Betriebssystem Solaris im Speziellen geäußert: Die Zukunft gehöre Windows und Linux, während Solaris' Zeit abgelaufen sei. Es handle sich um ein veraltetes Betriebssystem, das kaum neue Installationen vorweisen könne und auch von Hardware-Herstellern keine ausreichende Unterstützung erfahre.

Zwar führe SUN Solaris-spezifische Technologien wie DTrace und ZFS an, um auf die Vorteile ihres Betriebssystems hinzuweisen, in der Praxis habe dies jedoch keine Auswirkungen auf die Entscheidung für Solaris. Vielmehr bezeichnete Zemlin die Techniken lediglich als einen Versuch, mit relativ unwichtigen exklusiven Funktionen über die Schwächen von Solaris hinwegzutäuschen, was mit dem Anpreisen der guten Aussicht aus dem dritten Stock, während das Haus brennt, vergleichbar sei.

Nach Meinung von Zemlin solle SUN lieber auf Linux setzen und genannte Technologien zum Einsatz freigeben, anstatt an Solaris festzuhalten. Solaris-Marketing-Leiter Charlie Boyle widersprach dieser Einsätzung naturgemäß und wies darauf hin, dass mittlerweile Linux-Nutzer zu Solaris zurückkehrten. Zudem habe Dell gerade begonnen, Solaris zu verkaufen, was in der Zukunft einen positiven Effekt auf die Verbreitung des Betriebssystems haben werde. Weiterhin bestehe die OpenSolaris-Community aus über 160000 Mitgliedern, was ebenfalls als Beweis für die Popularität von Solaris zu werten sei.

Autor: sh


Einloggen