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Apple äußert sich zu iPhone-Hacks und Firmwareupdates

26.09.2007
Apple - Logo

Auch wenn das iPhone von Apple ohnehin schon ein teurer Spaß ist, müssen potenzielle Käufer neben den Anschaffungskosten auch die hohen Tarife, die die Exklusiv-Partner von Apple verlangen, berücksichtigen. Aus diesem Grund war natürlich schon seit Erscheinen des iPhones der SIM-Lock des Handys das Ziel diverser Hackversuche, die, glaubt man diversen Schilderungen im Internet, auch zum Erfolg führen.

Bisher gab es keine offiziellen Äußerungen von Apple zu diesen Hacks, was aber nun indirekt mit einer Pressemeldung nachgeholt wurde. In dieser wird hauptsächlich das für nächste Woche geplante Firmwareupdate für das iPhone behandelt, welches neben kleinen Verbesserungen vor Allem die Möglichkeit mitbringen wird, über das iPhone Musik bei Apples Online-Shop iTunes zu kaufen. In einer Randnotiz wird allerdings erwähnt, dass gehackte iPhones durch die neue Software unbrauchbar werden können. Dafür sei Apple nicht verantwortlich zu machen, da die Hacks nicht autorisiert seien.

Besitzer eines gehackten iPhones müssten somit auf Software-Updates verzichten, was aber eben den Verzicht auf nützliche Verbesserungen bedeutet. Eine Hackergruppe hat deshalb bereits eine vorläufige Lösung im Internet veröffentlicht, die die SIM-Lock-Aufhebung rückgängig macht und somit das gefahrlose Einspielen des Updates ermöglicht. Für die nächste Woche verspricht man dann eine gefahrlose finale Version der Rückgängigmachung. Natürlich machten sofort Vorwürfe die Runde, Apple führe die Deaktivierung unter dem Vorwand des Firmware-Updates absichtlich durch.

Phil Schiller, der Senior Vice President für die globale Produkt-Vermarktung bei Apple, trat diesen Gerüchten in einem Interview nun entgegen. Man bezwecke definitiv nicht, die gehackten iPhones durch das Update zu deaktivieren, die Gefahr sei allerdings gegeben. Er betonte auch noch einmal, dass dies nicht in der Verantwortlichkeit von Apple liege. Ein SIM-Lock-Hack bringe die Software des iPhones durcheinander, somit sei es logisch, dass ein auf diese veränderte Software angewandtes Update unter Umständen das System völlig aus der Bahn wirft.

Autor: sh


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