SohndergroßenBärin

Anmeldedatum: 05.06.2007 Beiträge: 62 Wohnort: in der Verbannung
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Verfasst am: 25.12.2007, 02:48 Titel: |
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Na also, sehr geehrter Herr Hamsun, da kann ich ihre Meinung nun einmal gar nicht teilen. Wenn ich Gewalt ausübe, um mir Vorteile zu verschaffen, ist es für mich persönlich nachvollziehbar. Es gibt zumindest Gründe. Wenn ich diese Darstellung von Gewalt von meinen Kindern fernhalten möchte, ist es umso verständlicher - ich möchte nicht, dass sie lernen, gewaltsam zu werden, um sich einen Vorteil zu verschaffen. So weit, so gut.
Allerdings, und da stimmen wir überein, gibt es manche Gründe zur Gewaltausübung, die so leicht keinen persönlichen Nutzen erkennen lassen. Da fragt man sich als erwachsener Mensch augenblicklich nach dem Grund! Ein Kind hingegen nicht. Es nutzt vorgefertigte Formate und hinterfragt eine scheinbar harmlose Szenerie nicht. Und eben dies scheinen wir zu tolerieren! dass da aber vielleicht gefährliche Ansätze gestreut werden, die sich unbewußt im Hirn des Kindes festsetzen, um später, vielleicht auch mit einem offensichtlichen Grund, zu Tage treten zu können, dass wollen wir ignorieren?!
Da stellt sich mir längst nicht mehr die Frage nach einer vermeintlichen Emotionalität. Es ist absurd, Gewalt mit Hintergrund abzulehnen und Gewalt ohne Hintergrund anzunehmen. Letzteres weckt den bloßen Spaß an der Freude. Ersteres suggeriert wenigstens noch eine Folgerichtigkeit, wenn auch eine falsche. _________________ Tokei-ihto, Sohn Mattotaupas, der als Knabe "Steinhart", "Nachtauge", "Wolfstöter", "Büffelpfeilversender" und "Bärenjäger" hieß. |
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