| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
binebär Herrin des Forums

Anmeldedatum: 26.04.2007 Beiträge: 93 Wohnort: Marburg
|
Verfasst am: 10.07.2007, 17:57 Titel: Eine eigene Geschichte |
|
|
Dies hier soll ein Spielthread werden, wenn er mal groß ist.
Kein ausgewachsener, aber so ein kleiner, süßer vielleicht doch. Da es mir meist an Kreativität nicht mangelt, habe ich mir auch schon etwas überlegt.
Jeder darf (der Reihe nach natürlich) eine Geschichte aus seinem Leben posten, wobei es ihm freigestellt sein wird, sich etwas auszudenken. Zu dieser Geschichte darf jeder andere User genau einen Post abgeben, der beinhaltet, ob und warum die Geschichte für wahr befunden wird. Zum Schluß löst User A das Rätsel um die Authentizität seiner Geschichte auf. (An dieser Stelle dürfen natürlich alle, die gern mögen, ein erstauntes "Ah" oder "Oh" oder "Tatsächlich!" posten. Danach kommt dann der nächste dran und alles wiederholt sich von vorn. Damit das funktioniert, muss man sich natürlich erstmal zum Spiel verabreden, am besten wird es, wenn man es bei jeder Runde neu macht, oder gibt es da andere Vorschläge?
Ansonsten hoffe ich, dass euch die Idee gefällt und sie zum gegenseitigen besseren Kennenlernen beiträgt!!!
Binebär _________________ Ich bin die Herrin des Forums, Herrscherin über den Marktplatz und aller Obsttheken der Welt! |
|
| Nach oben |
|
 |
SohndergroßenBärin

Anmeldedatum: 05.06.2007 Beiträge: 62 Wohnort: in der Verbannung
|
Verfasst am: 23.07.2007, 14:07 Titel: |
|
|
Na, herrin, dein thread erfreut sich ja außerordentlicher Beliebtheit!
Da will ich mal nicht so sein und dir sagen, dass ich gerne mitmache. Also, wer noch? _________________ Tokei-ihto, Sohn Mattotaupas, der als Knabe "Steinhart", "Nachtauge", "Wolfstöter", "Büffelpfeilversender" und "Bärenjäger" hieß. |
|
| Nach oben |
|
 |
derhoesel

Anmeldedatum: 20.04.2007 Beiträge: 101
|
Verfasst am: 23.07.2007, 15:16 Titel: |
|
|
Ich mache selbstverständlich auch mit!
Wollte ja nur nicht der sein, der anfangen muss...  _________________
Mein PC bei PCadept  |
|
| Nach oben |
|
 |
Drachenblut Forum-Urgestein

Anmeldedatum: 15.07.2007 Beiträge: 14 Wohnort: Marburg
|
Verfasst am: 24.07.2007, 01:17 Titel: hm nun ja wenn das noch aktuell ist |
|
|
| Also die Idee ist net schlecht deshalb beteiligt sich auch der Flügelschwingende |
|
| Nach oben |
|
 |
binebär Herrin des Forums

Anmeldedatum: 26.04.2007 Beiträge: 93 Wohnort: Marburg
|
Verfasst am: 25.07.2007, 16:02 Titel: |
|
|
Hach, schön! Dann läute ich mal die erste Runde ein!!!!!
Um es nochmal klar zu machen: ich schreibe euch jetzt meine Geschichte, und ihr postet danach, ob sie wahr ist oder falsch, natürlich mit Begründung. danach löse ich das Rätsel auf, ihr dürft, wenn ihr wollt, euer Erstaunen kundgeben und danach ist jemand anderer dran, eine neue Geschichte zu posten!
Allen viel Spaß, und hier kommt meine Geschichte:
1. Runde
Meine Eltern waren immer recht verrückt nach dem Wandern. Viele von euch werden jetzt mitleidig aufstöhnen, da sie sich wohl auch an langweilige und überflüssige Wanderungen aus dem Urlaub erinnern können. Wenn mir jemand also sein Mitleid bekundet und mir versichert, dass er diese schrecklichen Erinnerungen nachvollziehen kann, habe ich meist nur ein müdes Lächeln übrig. Warum? Nun, ich glaube, unter den Kindern, die in einer Zeit, welche Glück und Freude verheißen sollte, allgemein Ferien genannt, zum zweck- und sinnlosen Wandern gezwungen wurden, gehöre ich wohl zu den bedauernswertesten Geschöpfen. Denn meine Eltern wanderten nicht einfach. Wandern in dem Sinne, wie es sich die meisten hier vorstellen mögen, war etwas für (es fällt mir schwer, den verächtlichen Tonfall zu imitieren) "Touristen". Urlaub hieß für mich seit meinem 6. Lebensjahr, im Dunkeln aufstehen, widerlich warme Kuhmilch trinken, den Rucksack packen und als Jüngste im Gefolge auf einen Berg zu steigen, der die 1000 Meter Grenze auf keinen Fall unterschritt. Denn so etwas war ja nur für Touristen, die sich dann womöglich noch die unmögliche Frechheit erlaubten, in ein Wirtshaus einzukehren. Für uns kamen nur wirtshausfreie Berge in Betracht, weit abgeschieden von jeglicher Zivilisation, je höher, desto besser. Dabei schreckte meine Erziehungsberechtigten auch schlechtes Wetter nicht ab. So kam es denn auch zu einem der traumatischsten Augenblicke (Augenblicke? Stunden!!!) in meinem Leben. Mein Vater wollte recht gern eine Route gehen, von welcher ihm selbst von unseren Wirtsleuten abgeraten wurde, zudem schlechtes Wetter vorhergesagt war. Dieses bewahrheitete sich auch in der ersten Zeit des Aufstieges. Als wir an einem recht großen Gebirgsbach vorbeikamen, welcher zum Drüberhüpfen zu breit und zum Waten zu tief war, wurde Rücksprache gehalten. Mich hat, glaube ich, keiner gefragt, denn ich hätte eine gute Antwort parat gehabt! So wurde denn entschlossen, den reißenden Strom (man verzeihe mir meine Übertreibung an dieser Stelle, doch ich war noch ein Grundschulkind!) zu überqueren - nackter Weise. Die älteren Mitglieder meiner Familie hatten das Glück, größer zu sein. Ihnen wurde die größte Demütigung erspart. Doch meine Wenigkeit sah sich plötzlich ohne alles an in einem eiskalten Gebirgsbach stehen, wobei ich nicht mehr zu sagen vermag, was schlimmer zu ertragen gewesen ist: die Kälte oder die Demütigung. Es fing an, zu schneien. Da stand ich in der Mitte des eiskalten Wassers, sah die Flocken niederrieseln, wollte partout keinen Schritt weiter gehen und verwünschte mein Leben samt meiner Familie. Letztlich kam mir mein Vater vom anderen Ende des Flusses entgegen und brachte mich an das andere Ufer. Ach, wenn es damit nur schon vorbei gewesen wäre! Das Rieseln verwandelte sich in einen ausgewachsenen Schneesturm, man sah weder die Hand vor Augen noch den Weg vor den Füßen. An dieser Stelle endlich wurde beschlossen, die geplante Route nicht mehr zu begehen, sondern schnellstmöglich zum Quartier zurück zu gehen. Nur, eine Umkehr war nicht möglich, es hatte wohl keiner mehr große Lust dazu, sich erneut in das schneidend kalte Wasser zu begeben. (Dabei mußte KEINER von ihnen darin bis zum Bauch stehen!) Also ging man aufs Geratwohl nach unten, stapfte durch Schnee, während der Wind und die Schneeflocken einem die Sicht nahmen, man sah keine zwei Meter weit und die Kälte drang einem bis in die letzten Poren. (Wahrscheinlich der Grund, weswegen meine Finger bei Kälte bis heute weiß und blutlos werden). Zu guter Letzt sind wir doch wieder unten angekommen. Zur großen Erleichterung unserer Wirtsleute. Diese waren nämlich in der Annahme, wir seien im Schneewetter verunglückt, bereits in der ganzen Gegend herum gefahren, um nach uns zu suchen.
Nun meine Freunde: wahr oder erfunden? _________________ Ich bin die Herrin des Forums, Herrscherin über den Marktplatz und aller Obsttheken der Welt!
Zuletzt bearbeitet von binebär am 25.07.2007, 18:25, insgesamt einmal bearbeitet |
|
| Nach oben |
|
 |
derhoesel

Anmeldedatum: 20.04.2007 Beiträge: 101
|
Verfasst am: 25.07.2007, 18:19 Titel: |
|
|
Ich kenne die Antwort schon. Ich lasse daher meine Antwort mal vorläufig ausbleiben... _________________
Mein PC bei PCadept  |
|
| Nach oben |
|
 |
SohndergroßenBärin

Anmeldedatum: 05.06.2007 Beiträge: 62 Wohnort: in der Verbannung
|
Verfasst am: 25.07.2007, 21:26 Titel: FALSCH |
|
|
Tja, Binebär ... ersteinmal ein Kompliment für deinen Schreibstil. zwar verbesserungswürdig, doch recht amüsant zu lesen.
Und eben dieser deiner Schreibstil macht mich glauben, dass du dir ein nettes Geschichtchen ausgedacht hast. Es klingt doch alles ziemlich theatralisch. _________________ Tokei-ihto, Sohn Mattotaupas, der als Knabe "Steinhart", "Nachtauge", "Wolfstöter", "Büffelpfeilversender" und "Bärenjäger" hieß. |
|
| Nach oben |
|
 |
|