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Die filmische Umsetzung der Trilogie

 
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binebär
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BeitragVerfasst am: 25.07.2007, 16:19    Titel: Die filmische Umsetzung der Trilogie Antworten mit Zitat

Hallo an alle!

Ich bin ein moderater Herr der Ringe Fan. ich habe die Bücher bisher nur einmal gelesen und fand sie in Ordnung, wenn auch streckenweise langatmig. (Ganz im Gegenstaz zu dem kleinen Hobbit, den ich schon wahnsinnig oft verschlungen habe.)
Die Filme habe ich auch alle gesehen, eigentlich unendlich oft, um es genau zu sagen, hauptsächlich in der Extended Edition (mehrere DVDs). Und nun muß ich sagen, dass mir bisher die Filme besser gefallen haben, als die Bücher selbst. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich die Bücher noch nicht so oft gelesen habe. Wie ist eure Meinung dazu?
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derhoesel



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BeitragVerfasst am: 25.07.2007, 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Argh...

Die Meinung kann ich ja nun garnicht teilen. Die Filme sind zwar großartig und wirklich hervorragend umgesetzt, der Charme der Bücher ist jedoch einfach unübertrefflich. Sicher, man muss sich auf Tolkiens Gedanken und seine Welt einlassen, doch allein schon diverse humorvolle Stellen sollten für "streckenweise langatmige" Stellen entschädigen. (welche?)

Deine Meinung zum Hobbit teile ich, eine Verfilmung desselben könnte ich mir ebenfalls vorstellen, wobei die Umsetzung auch einfacher als bei der Trilogie sein sollte. Ich kann auch nur das Silmarillion empfehlen, um gewisse Zusammenhänge besser zu verstehen. Du solltest vielleicht auch einfach die Bücher nochmal lesen. knight
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binebär
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BeitragVerfasst am: 25.07.2007, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ruhig Blut! Kein Grund, sich aufzuregen. Ich kann zum Beispiel vom ersten Band sprechen, den habe ich mehrmals gelesen. (Die letzten beiden Bücher halt nur einmal.) Die Tom Bombadillgeschichte ist zwar amüsant, aber doch für den Plot nicht zwangsläufig wichtig. Und eine langatmige Stelle ist es beispielsweise, als es noch ewig dauert, bis es losgeht. Ok, zu einem Buch gehört mehr dazu als die zielgerichtete Erzählweise und gerade durch die Illustration der Welt erhält das Ganze erst seinen Charme, da hast du Recht. Vielleicht gefällt mir auch einfach nur der Schreibstil selbst nicht so gut. Ich finde die Bücher auch nicht schlecht. Und das ich sie nochmal lesen sollte, hab ich ja bereits selbst gesagt.
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Knut H.



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BeitragVerfasst am: 26.07.2007, 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

Also, ich muss gestehen, wohl zu jener Minderheit lesender Menschen zu gehören, die noch nie die komplette Trilogie gelesen haben. Den ersten Band habe ich in der 7. oder 8. Klasse gelesen und fand ihn tot langweilig; zum zweiten Band konnte ich mich erst zwei Jahre später aufraffen, hatte zu diesem Zeitpunkt allerdings schon den Faden verloren, so dass ich, auch wenn ich ihn deutlich besser als die Eröffnung fand, niemals zum großen Finale durchringen konnte. Ich habe mir mittlerweile zwar vorgenommen, dem ganzen Werk eine weitere Chance zu geben (nach dem ich jahrelang in überzeugter Abstinenz lebte), doch weiß ich noch nicht, wann ich dazu kommen werde...

Insofern kann ich also nur als Nichtwissender über den Film urteilen, und fand und finde ihn für sich stehend durchaus gelungen. Natürlich, es ist ein Hollywood-Produkt par excellence, natürlich der Film ist Eskapismus in Reinkultur, doch etwas anderes will er ja auch gar nicht sein, sodass er im Rahmen seiner selbst gesteckten Grenzen durchaus funktioniert...

Den "Kleinen Hobbit" habe ich vor ca. fünf Jahren mal gelesen und war sehr enttäuscht, was aber nicht zuletzt damit zusammenhing, dass der Text völlig an meiner Erwartungshaltung vorbeiging. Sieht man ihn als reines Kinderbuch, 'funktioniert' er natürlich hervorragend, doch hatte mir so etwas wie ausgedehntes Präludium zum Herrn der Ringe vorgeschwebt, episch und dicht. Dass die geradezu Brecht'schen Anwandlungen im Buch (die Trollnamen und die Erfindung von Golf) ebenjene Hoffnung und überdies mein Verständnis von Fantasy als Versuch der Remythisierung einer mythenbefreiten Zeit massiv untergruben, versteht sich von selbst.

Ach ja: Ich hasse Tom Bombadil.

Beste Grüße,
Knut H.
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Tötet alle Eisbären!
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SohndergroßenBärin



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BeitragVerfasst am: 13.09.2007, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

???

Wie kann man nur Tom Bombadill hassen? Oder den kleinen Hobbit nicht mögen? Du bist mir vielleicht einer Mr. Green

Ich kann mir aber schon vorstellen, was du meinst. Bombadill kann auf manch einen bestimmt nervtötend wirken und der Hobbit ist eben ein Kinderbuch. Und gerade deswegen liebe ich es! Habe es mit 13 gelesen, also eigentlich ein wenig spät, und die Hobbits, diese kleinen süßen, putzigen und urgemütlichen, aber wenn es drauf ankommt zähen und warmherzigen Geschöpfe haben mein Herz im Sturm erobert. Und die Geschichte bietet auch alles, was man von einem Märchen erwartet: eine abenteuerliche Reise, einen Schatz, einen Zauberer, verschiedene Gefahren und Rettungen, ein bisschen Moral und Gesellschaftskritik und ein Happy End. Ach ja, Rätsel nicht zu vergessen. Obwohl ich die eigentlich hasse, aber im Hobbit lass ich sie mir dann doch gefallen.
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Tokei-ihto, Sohn Mattotaupas, der als Knabe "Steinhart", "Nachtauge", "Wolfstöter", "Büffelpfeilversender" und "Bärenjäger" hieß.
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